Wundspezialist soll Kassen um Millionen betrogen haben
Vor dem Landgericht Köln muss sich ein Homecare-Anbieter verantworten, der in Verdacht steht, Krankenkassen um Millionen betrogen zu haben. Ihm wird vorgeworfen, über sein Unternehmen teure Wundauflagen im Wert von bis zu 3.400 Euro pro Stück verordnet lassen zu haben – auch für Patienten, die sie gar nicht benötigten, teils durch Ärzte ohne persönlichen Kontakt. Die Rezepte seien über eine Apotheke abgerechnet worden, ohne dass die Produkte geliefert worden seien. Zwischen 2020 und 2022 sollen rund 3,6 Millionen Euro geflossen sein. Bild